Wertanalyse und Value Management verbinden mehrere Methoden zu einem durchgängigen Vorgehen. Jede Methode beantwortet dabei eine eigene Frage: Welche Aufgaben muss ein Produkt erfüllen? Wofür entstehen die Kosten? Was ist dem Kunden wirklich wichtig? Welche Lösungen sind denkbar?
Auf dieser Seite finden Sie die Methoden, die wir in Wertanalyse- und Value-Engineering-Projekten sowie in unseren Seminaren einsetzen. Die einzelnen Seiten erklären, was die Methode leistet, wie sie typischerweise angewendet wird und wie sie mit den anderen Methoden zusammenhängt.
Grundlagen der Wertanalyse
- Wertanalyse / Value Engineering was Wertanalyse ist, welche Ziele sie verfolgt und wie ein Wertanalyseprojekt aufgebaut ist.
- Value Management wie sich Kostenanalyse, Wertanalyse, Value Management und wertorientierte Unternehmensführung voneinander abgrenzen.
- Der Wertanalyse-Arbeitsplan der Ablauf eines Wertanalyseprojekts in 10 Arbeitsschritten nach VDI 2800 Blatt 1.
- Funktionenorientierung statt Bauteiloptimierung warum Wertanalyse bei der Aufgabe und nicht beim Bauteil beginnt.
- Wertanalyse für Prozesse und Dienstleistungen Funktionenorientierung auch für nicht-physische Leistungen.
- Wertanalyse, Lean, Six Sigma und BPM im Vergleich welche Methode zu welcher Aufgabe passt.
- Wertorientierte Unternehmensführung den Value-Management-Gedanken auf Führungs- und Organisationsaufgaben übertragen.
Funktionen und Kosten analysieren
- Funktionenanalyse nicht das Bauteil, sondern die Aufgabe verstehen: Welche Funktionen muss das Produkt erfüllen?
- Funktionenkostenanalyse Kosten den Funktionen zuordnen und so sichtbar machen, wofür im Produkt tatsächlich Kosten entstehen.
Funktionenanalyse und Funktionenkosten vertiefen
- Funktionen richtig formulieren nicht die Lösung beschreiben, sondern die Aufgabe.
- Funktionen strukturieren Zusammenhänge im Produkt verständlich machen.
- Funktionen unterscheiden und priorisieren nicht jede Aufgabe ist gleich wichtig.
- Funktionenkosten zuordnen von Bauteilkosten zu Kosten der Funktion.
Weitere Werkzeuge
- Funktionen-Potenzial-Analyse Funktionen gezielt auf Optimierungspotenziale prüfen und Suchfelder priorisieren.
- Kosten-Nutzen-Betrachtung und Wertindex Aufwand und Bedeutung von Funktionen gemeinsam betrachten.
Kundenanforderungen und Kostenziele
- QFD / Kundenanforderungen Kundenanforderungen gewichten und mit technischen Merkmalen und Funktionen verbinden.
- Target Costing / Design-to-Cost Kostenziele früh in die Produktentwicklung integrieren, statt Kosten erst am fertigen Produkt zu korrigieren.
- Zielkosten auf Funktionen übertragen Kostenziele mit Funktionen und Kundenwert verbinden.
- Benchmarking verstehen, wie Wettbewerber Funktionen technisch und wirtschaftlich lösen.
Kostenanalyse und Cost Engineering
- Cost Breakdown Produktkosten strukturiert zerlegen und analysieren.
- Should Costing Kosten anhand technischer Parameter nachvollziehbar kalkulieren.
- Teardown und Produktbenchmarking Produkte zerlegen, vergleichen und technisch verstehen.
- Wertanalyse und Cost Engineering Unterschiede, Schnittstellen und Zusammenspiel.
Lösungen finden und bewerten
- Kreativität & TRIZ von der Funktion zur neuen Lösung: Suchfelder, Kreativitätstechniken und TRIZ.
- Detailziele und Bewertungskriterien gute Ideen brauchen einen Maßstab.
- Bewerten in der Wertanalyse Ideen und Konzepte nachvollziehbar priorisieren.
Methoden in der Praxis
In Projekten setzen wir die Methoden nicht isoliert ein. Sie werden je nach Aufgabenstellung kombiniert – von der Auswahl des richtigen Projekts über Kundenanforderungen, Funktionen und Kosten bis zur Bewertung und Umsetzung der Lösungen. Wie das abläuft, beschreibt unser Beratungsprozess für Wertanalyseprojekte.
