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Finden Sie heraus, was Ihre Kunden
wirklich wollen und wie viel diese
bereit sind, dafür zu zahlen
FunktionenanalyseFunktionenkostenanalyseQuality function deployment
Entwickeln Sie ganzheitliche Lösungsansätze,
welche das Unternehmen als Ganzes nach vorne
bringen und nicht nur Probleme von der einen
Abteilung in die andere verlagern.
WertanalyseValue Managementstrukturierte VorgehensweiseTeamarbeitModeration
Produktentwicklung · Produktoptimierung
Prozessoptimierung · Kostensenkung
WertanalyseValue ManagementLean ManagementProzessmanagement

Wertanalyse-Beratung: Produktkosten systematisch senken und Produktwert verbessern

Sind die Produkt- oder Herstellkosten zu hoch, werden Kostenziele nicht erreicht oder soll ein bestehendes Produkt wirtschaftlich weiterentwickelt werden, reicht es häufig nicht aus, einzelne Bauteile isoliert günstiger zu gestalten.

In unseren Wertanalyse- und Value-Engineering-Projekten betrachten wir deshalb Kundenanforderungen, Funktionen, technische Lösungen und Kosten gemeinsam. Entwicklung, Konstruktion, Einkauf, Produktion, Produktmanagement und weitere Fachbereiche werden abhängig von der Aufgabenstellung in einen strukturierten Prozess eingebunden.

Ziel ist es, wirtschaftlich relevante und technisch umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die Kosten und Kundennutzen gemeinsam berücksichtigen – von der Auswahl geeigneter Projekte bis zur Umsetzung und Nachverfolgung der Maßnahmen.

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Wann Unternehmen mit uns über ein Wertanalyseprojekt sprechen

Ausgangspunkt unserer Projekte ist nicht die Methode, sondern eine konkrete technische oder wirtschaftliche Aufgabenstellung. Typische Situationen sind beispielsweise:

  • Die Produkt- oder Herstellkosten liegen über dem Ziel.
  • Die Marge eines bestehenden Produkts gerät unter Druck.
  • Kostenziele eines Entwicklungsprojekts werden nicht erreicht.
  • Kostenpotenziale werden bisher hauptsächlich auf Bauteilebene gesucht.
  • Es ist unklar, welche technischen Leistungen für den Kunden tatsächlich relevant sind.
  • Variantenvielfalt, Komplexität oder technische Übererfüllung treiben die Kosten.
  • Entwicklung, Einkauf, Produktion und Produktmanagement sollen gemeinsam an der Kostenoptimierung arbeiten.
  • Ein Kostensenkungsprojekt soll methodisch strukturiert und neutral moderiert werden.
  • Es soll entschieden werden, welches Produkt oder welche Produktfamilie das größte Optimierungspotenzial besitzt.

Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, hängt von Produkt, Ausgangssituation und Projektziel ab. Deshalb beginnt die Zusammenarbeit bei Bedarf bereits mit einer Projekt-Potenzialanalyse und der Auswahl geeigneter Projekte.

Sie möchten Ihre konkrete Aufgabenstellung besprechen?

Jedes Produkt und jedes Kostensenkungsprojekt besitzt andere technische, wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen. In einem persönlichen Erstgespräch können wir gemeinsam betrachten, welche Aufgabenstellung bei Ihnen besteht und welches Vorgehen dafür sinnvoll sein könnte.

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Das Erstgespräch ist unverbindlich.

Unser Beratungsprozess für Wertanalyse und Value Management

Von der Auswahl des richtigen Projekts bis zur Umsetzung

Grundlage ist der Wertanalyse-Arbeitsplan nach VDI 2800 Blatt 1.

Ein erfolgreiches Wertanalyse- oder Value-Management-Projekt beginnt für uns nicht erst mit der Funktionenanalyse oder einem Kreativworkshop.

Zunächst muss geklärt werden, welches Produkt oder Projekt überhaupt das größte Potenzial besitzt, welche Kundenanforderungen entscheidend sind und welche wirtschaftlichen und technischen Ziele erreicht werden sollen.

Deshalb begleiten wir Unternehmen entlang eines durchgängigen Prozesses: von der Projekt-Potenzialanalyse und Projektauswahl über die strukturierte Kunden-, Funktionen- und Kostenanalyse bis zur Lösungsentwicklung, Bewertung und Umsetzung.

Dabei arbeiten wir bewusst interdisziplinär. Je nach Aufgabenstellung werden Entwicklung, Konstruktion, Einkauf, Produktion, Kalkulation, Produktmanagement, Vertrieb und Management in das Projekt eingebunden.

Ziel ist nicht eine möglichst lange Liste von Einsparideen. Ziel sind wirtschaftlich relevante, technisch realisierbare und intern akzeptierte Maßnahmen, die anschließend tatsächlich umgesetzt werden können.

Klicken Sie auf einen Schritt, um die Details aufzuklappen.

1Projekt-Potenzialanalyse – die richtigen Projekte identifizieren

Nicht jedes Produkt und nicht jede Baugruppe eignet sich gleichermaßen für ein Wertanalyseprojekt.

Deshalb kann die Zusammenarbeit bereits vor dem eigentlichen Projekt mit einer Projekt-Potenzialanalyse beginnen.

Gemeinsam mit dem Kunden screenen wir mögliche Produkte, Produktfamilien, Baugruppen oder geplante Entwicklungsprojekte und bewerten, bei welchen Themen ein systematisches Wertanalyse- oder Value-Management-Projekt besonders sinnvoll erscheint.

Dabei betrachten wir beispielsweise:

  • aktuelle Produkt- und Herstellkosten
  • bestehende oder erwartete Kostenlücken
  • Margen- und Wettbewerbsdruck
  • technische und konstruktive Komplexität
  • Variantenvielfalt
  • mögliches Overengineering
  • strategische Bedeutung des Produkts
  • vorhandene Kunden- und Marktanforderungen
  • technische und wirtschaftliche Veränderungsspielräume
  • verfügbare Daten
  • Umsetzungsmöglichkeiten und Ressourcen

Die möglichen Projekte werden anschließend gemeinsam bewertet und priorisiert.

Damit wird nicht einfach das Produkt ausgewählt, bei dem momentan der größte Kostendruck besteht. Entscheidend ist vielmehr das Verhältnis zwischen wirtschaftlichem Potenzial, Handlungsbedarf, Umsetzbarkeit und notwendigem Projektaufwand.

Ergebnis:
Eine priorisierte Auswahl geeigneter Wertanalyseprojekte und eine fundierte Grundlage für die Entscheidung, welches Projekt gestartet werden soll. Für die ausgewählten Projekte wird ein Business Case berechnet. Die Wertanalyse-Methodik und die identifizierten Projektideen können anschließend dem Management vorgestellt werden.

Mehr dazu: Projekt-Potenzialanalyse: die richtigen Kostensenkungsprojekte auswählen

2Projektvorbereitung – das Projekt sauber aufsetzen

Nach der Projektauswahl beginnt die eigentliche Projektvorbereitung.

Gemeinsam mit dem internen Projektleiter und den relevanten Experten werden vor Projektbeginn die wesentlichen Rahmenbedingungen geklärt.

Dazu gehören insbesondere:

  • Identifikation der relevanten Stakeholder
  • klare Zieldefinition
  • Definition von Projektumfang und Rahmenbedingungen
  • Zusammensetzung des interdisziplinären Projektteams
  • Festlegung eines geeigneten Lenkungsgremiums
  • Identifikation möglicher Projektrisiken
  • Verfügbarkeit der notwendigen Informationen
  • benötigte Ressourcen der beteiligten Fachbereiche
  • Verantwortlichkeiten
  • Zeit- und Workshopplanung

Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung ist die Informationsplanung.

Wir stimmen gemeinsam ab, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt benötigt werden und wer diese bereitstellt. Dazu können beispielsweise Kosteninformationen, technische Dokumentationen, Markt- und Wettbewerbsinformationen, Kundenanforderungen, Versuchsergebnisse oder Stückzahldaten gehören.

So kann das eigentliche Projektteam seine gemeinsame Arbeitszeit gezielt für Analyse, Lösungsentwicklung und Entscheidungen einsetzen.

Ergebnis:
Ein klar definierter Projektauftrag mit Zielsetzung, Untersuchungsumfang, Teamstruktur, benötigter Datenbasis und abgestimmtem Projektplan.

3Kundenphase – verstehen, was für den Kunden wirklich entscheidend ist

Bevor wir ein Produkt technisch optimieren oder über Kostensenkungsmaßnahmen diskutieren, beschäftigen wir uns mit einer grundlegenden Frage:

Was entscheidet aus Sicht des Kunden überhaupt über den Wert des Produkts?

Die Wertanalyse beginnt deshalb bewusst nicht mit einzelnen Bauteilen oder spontanen Sparideen. Zunächst schaffen wir gemeinsam ein strukturiertes Verständnis von Kunden, Markt, Anforderungen und Wettbewerb.

Kundengruppen und Segmente definieren

Im ersten Schritt identifizieren und diskutieren wir die relevanten Kundengruppen und Marktsegmente.

Je nach Produkt können sich die Anforderungen beispielsweise nach Kundentyp, Anwendung, Region, Markt, Produktklasse oder Einsatzsituation deutlich unterscheiden.

Eine pauschale Aussage darüber, was „der Kunde“ erwartet, ist deshalb häufig nicht ausreichend.

Wir betrachten gezielt:

Welcher Kunde beziehungsweise welches Segment erwartet welche Leistung vom Produkt?

Kaufentscheidende Kriterien identifizieren

Anschließend erarbeiten wir die Kriterien und Kundenwünsche, die für die jeweiligen Kundengruppen tatsächlich kaufentscheidend sind.

Dabei unterscheiden wir unter anderem zwischen:

  • zwingend notwendigen Muss-Kriterien
  • differenzierenden Soll-Kriterien
  • zusätzlichen Nutzenmerkmalen
  • technischen oder regulatorischen Anforderungen

Damit wird sichtbar, welche Eigenschaften tatsächlich erforderlich sind und bei welchen Eigenschaften möglicherweise Leistungen angeboten werden, die der Kunde nur begrenzt wahrnimmt oder honoriert.

Kundenanforderungen gewichten

Nicht jede Anforderung besitzt für jeden Kunden die gleiche Bedeutung.

Deshalb werden die kaufentscheidenden Kriterien für die relevanten Segmente systematisch gewichtet.

Damit entsteht eine gemeinsame und nachvollziehbare Grundlage für spätere technische Entscheidungen.

Anstelle von Aussagen wie „Das braucht der Kunde“ kann das Projektteam konkreter diskutieren:

Für welchen Kunden ist diese Eigenschaft wichtig – und wie wichtig ist sie im Vergleich zu anderen Kriterien?

Markt und Wettbewerb einbeziehen

Die eigenen Produkte werden anschließend den relevanten Wettbewerbsprodukten oder alternativen Lösungen gegenübergestellt.

Je nach Aufgabenstellung betrachten wir dabei beispielsweise:

  • Erfüllung der wesentlichen Kundenanforderungen
  • technische Leistungsmerkmale
  • Marktposition
  • Produktvarianten
  • Differenzierungsmerkmale
  • erkennbare Über- oder Untererfüllung
  • Kosten beziehungsweise Preisposition
  • mögliche Wettbewerbsvorteile

Durch eine strukturierte Nutzen-Kosten-Einordnung wird sichtbar, wo ein Produkt einen relevanten Mehrwert bietet und wo möglicherweise Aufwand betrieben wird, dem aus Kundensicht kein entsprechender zusätzlicher Nutzen gegenübersteht.

Je nach Aufgabenstellung können hierfür unter anderem Scorecards, Portfoliodarstellungen oder Bubble-Diagramme eingesetzt werden.

Daraus die weitere Projektarbeit ableiten

Am Ende dieser Phase besitzt das Projektteam ein gemeinsames Verständnis darüber,

  • welche Kunden und Segmente betrachtet werden,
  • welche Kriterien tatsächlich kaufentscheidend sind,
  • wie wichtig diese Anforderungen sind,
  • wie das eigene Produkt im Wettbewerb positioniert ist,
  • wo Differenzierungspotenziale bestehen und
  • welche Bereiche im weiteren Projekt genauer untersucht werden sollten.
Ergebnis:
Eine belastbare kunden- und marktbezogene Grundlage für die nachfolgende Wertanalyse. Technische und wirtschaftliche Entscheidungen können anschließend gezielt an den tatsächlich relevanten Kundenanforderungen ausgerichtet werden.

Mehr dazu: QFD und Kundenanforderungen

4Funktionenanalyse – vom bestehenden Produkt zur eigentlichen Aufgabe

Auf Grundlage der Kundenanforderungen betrachten wir anschließend die Funktionen des Produkts.

Dabei stehen zunächst nicht die einzelnen Bauteile im Mittelpunkt, sondern die Frage:

Welche Funktionen müssen das Produkt und seine einzelnen Bestandteile erfüllen?

Ein Bauteil ist eine technische Lösung, die in der Regel mehrere Funktionen übernimmt. Gleichzeitig können mehrere Bauteile gemeinsam zur Erfüllung einer Funktion beitragen. In der Funktionenanalyse abstrahieren wir deshalb von der bestehenden Konstruktion und beschreiben systematisch, welche Aufgaben tatsächlich erfüllt werden müssen.

Anstatt ausschließlich zu fragen:

„Wie können wir die einzelnen Bauteile günstiger machen?“

Betrachten wir zunächst:

„Welche Funktionen erfüllen die einzelnen Bauteile, welche davon sind erforderlich und gibt es gegebenenfalls andere Möglichkeiten, diese zu erfüllen?“

Dadurch wird die bestehende Lösung nicht grundsätzlich infrage gestellt, sondern um eine funktionale Perspektive ergänzt. So können sowohl Verbesserungen an der vorhandenen Konstruktion als auch alternative Lösungsansätze sichtbar werden.

Neben den Funktionen einzelner Bauteile betrachten wir die Funktionen des gesamten Produkts und deren Zusammenhänge. Die Funktionen werden beschrieben, strukturiert und miteinander in Beziehung gesetzt.

Ergebnis:
Ein gemeinsames, lösungsneutrales Verständnis darüber, welche Funktionen das Produkt erfüllen muss – als Grundlage für die weitere Kostenanalyse und Lösungsentwicklung.

Mehr dazu: Funktionenanalyse in der Wertanalyse

5Funktionenkostenanalyse – verstehen, wofür das Geld ausgegeben wird

Die klassische Kostenrechnung zeigt sehr gut, welches Bauteil wie viel kostet.

Für die Wertanalyse interessiert jedoch zusätzlich eine andere Fragestellung:

Welche Kosten entstehen dadurch, dass wir eine bestimmte Funktion erfüllen?

Deshalb werden die vorhandenen Produkt- beziehungsweise Herstellkosten den zuvor erarbeiteten Funktionen zugeordnet.

Damit entsteht eine Verbindung zwischen:

Kundennutzen – Funktion – technischer Lösung – Kosten.

Die Funktionenkostenanalyse macht sichtbar,

  • welche Funktionen besonders hohe Kosten verursachen,
  • welche Kostenschwerpunkte im Produkt bestehen,
  • bei welchen Funktionen Kosten und Bedeutung möglicherweise nicht im richtigen Verhältnis stehen,
  • wo technische Übererfüllung besteht und
  • welche Funktionen für die weitere Bearbeitung besonders interessant sind.

Genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied zur reinen Bauteilkostenanalyse.

Ein Bauteil kann für sich betrachtet plausibel kalkuliert und trotzdem Teil einer sehr teuren Funktion sein, deren Erfüllung grundsätzlich hinterfragt werden sollte.

Ergebnis:
Transparenz über die wesentlichen Funktionenkosten und eine fundierte Grundlage für die Auswahl der wirtschaftlich relevanten Optimierungsfelder.

Mehr dazu: Funktionenkostenanalyse

6Schwerpunkte und Suchfelder definieren

Aus Kundenanforderungen, Funktionen, Funktionenkosten, Markt- und Wettbewerbsinformationen werden anschließend die wesentlichen Suchfelder für die Lösungsentwicklung abgeleitet.

Das Projektteam konzentriert sich dadurch nicht wahllos auf das gesamte Produkt.

Stattdessen wird gezielt dort gearbeitet, wo ein relevantes Verhältnis zwischen

Kundennutzen, Kosten, technischem Aufwand und Veränderungspotenzial

besteht.

Typische Fragestellungen können beispielsweise sein:

  • Können Funktionen einfacher erfüllt werden?
  • Werden Funktionen stärker erfüllt, als der Kunde benötigt?
  • Können mehrere Bauteile oder Funktionen zusammengeführt werden?
  • Sind Varianten tatsächlich notwendig?
  • Gibt es alternative technische Prinzipien?
  • Können Standards stärker genutzt werden?
  • Lassen sich Materialien oder Fertigungsverfahren verändern?
  • Können Zukaufteile oder Lieferantenlösungen eingesetzt werden?
  • Bestehen bessere Lösungen im Wettbewerb oder in anderen technischen Bereichen?
Ergebnis:
Klar priorisierte Suchfelder und konkrete Aufgabenstellungen für die nachfolgende Kreativphase.

7Lösungsentwicklung – bewusst neue Lösungsräume öffnen

Erst jetzt beginnt die systematische Kreativphase.

Diese Reihenfolge ist wichtig: Zunächst wurden Kundenanforderungen, Funktionen, Kosten und Suchfelder verstanden. Anschließend können neue Lösungen zielgerichtet entwickelt werden.

In moderierten Kreativworkshops entwickelt das interdisziplinäre Team alternative Möglichkeiten zur Erfüllung der priorisierten Funktionen.

Wir versuchen dabei bewusst, die Diskussion immer wieder aus den technischen Details der bestehenden Konstruktion herauszuführen.

Die zentrale Frage lautet:

„Wie könnte diese Funktion noch erfüllt werden?“

und nicht lediglich:

„Wie können wir die bestehende Lösung etwas günstiger machen?“

Dadurch entstehen häufig deutlich weitergehende Ansätze.

Mögliche Ideen betreffen beispielsweise:

  • alternative technische Wirkprinzipien
  • konstruktive Vereinfachungen
  • Standardisierung
  • Bauteilintegration
  • Variantenreduzierung
  • Werkstoffänderungen
  • alternative Fertigungsverfahren
  • geänderte Toleranzen
  • Zukaufteile und Lieferantenlösungen
  • Modularisierung
  • Make-or-Buy-Ansätze
  • vollständiges Weglassen bisheriger technischer Lösungen

Die interdisziplinäre Zusammensetzung des Teams ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Vorgehens. Entwicklung, Einkauf, Produktion und weitere Fachbereiche betrachten dieselbe Aufgabenstellung aus unterschiedlichen Perspektiven.

Ergebnis:
Ein breites Spektrum alternativer Lösungsansätze für die priorisierten Funktionen und Kostenschwerpunkte.

Mehr dazu: Kreativität in der Wertanalyse und TRIZ

8Lösungen bewerten, konkretisieren und entscheidungsfähig machen

Ideen allein erzeugen noch keinen wirtschaftlichen Nutzen.

Deshalb werden die entwickelten Lösungsansätze im nächsten Schritt systematisch bewertet.

Dabei betrachten wir – abhängig von der Aufgabenstellung – beispielsweise:

  • erwarteten Kundennutzen
  • mögliches Einsparpotenzial
  • technische Machbarkeit
  • Entwicklungsaufwand
  • Investitionsbedarf
  • Realisierungsdauer
  • Risiken
  • Qualitätsauswirkungen
  • Auswirkungen auf Produktion und Lieferkette
  • organisatorische Umsetzbarkeit

Nicht jede interessante Idee wird unmittelbar weiterverfolgt.

Die aussichtsreichsten Ansätze werden priorisiert und anschließend technisch und wirtschaftlich weiter konkretisiert.

Aus zunächst groben Ideen entstehen so bewertbare Lösungskonzepte.

Dabei wird auch sichtbar, welche Informationen noch fehlen. Diese offenen Punkte werden als konkrete Arbeitspakete an die zuständigen Fachbereiche vergeben und zwischen den Projektsitzungen bearbeitet.

Die Ergebnisse fließen anschließend wieder in die gemeinsame Bewertung ein.

Ergebnis:
Priorisierte und konkretisierte Lösungskonzepte mit nachvollziehbarer Bewertung von Nutzen, Kosten, Aufwand, Risiko und Umsetzbarkeit.

Mehr dazu: Bewerten in der Wertanalyse

9Umsetzung – aus Potenzialen werden Ergebnisse

Mit der Auswahl und Bewertung der besten Konzepte sollte ein Wertanalyseprojekt nicht enden. Entscheidend ist, dass aus identifizierten Potenzialen tatsächlich umgesetzte und wirtschaftlich wirksame Maßnahmen werden.

Deshalb ist es zielführend, die Umsetzung weiterhin mit dem interdisziplinären Projektteam zu begleiten. Die ausgewählten Maßnahmen werden in konkrete Umsetzungspakete überführt. Für jedes Paket werden Verantwortlichkeiten, notwendige technische Arbeiten, Entscheidungen, Termine und nächste Schritte festgelegt.

Umsetzung und Potenziale regelmäßig überprüfen

In regelmäßigen Umsetzungsreviews wird gemeinsam geprüft:

  • Wie ist der aktuelle Stand der Maßnahmen?
  • Ist das ursprünglich identifizierte Potenzial weiterhin erreichbar?
  • Welche wirtschaftliche Wirkung zeichnet sich tatsächlich ab?
  • Welche technischen oder organisatorischen Probleme sind aufgetreten?
  • Wo muss nachgesteuert werden?

Dabei geht es nicht nur darum, Aufgaben formal abzuhaken. Entscheidend ist, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich die erwartete Wirkung erzielen.

Treten während der Umsetzung Schwierigkeiten auf, sollte eine grundsätzlich gute Idee nicht vorschnell verworfen werden. Stattdessen wird gemeinsam analysiert, warum die Umsetzung stockt und wie die Lösung angepasst oder weiterentwickelt werden kann.

So entsteht ein kontinuierlicher Prozess aus Umsetzung, Überprüfung und gezieltem Nachsteuern.

Wichtig ist dabei die klare Unterscheidung zwischen:

identifiziertem Potenzialbewertetem Konzeptbeschlossener Maßnahmeumgesetzter Lösungrealisierter wirtschaftlicher Wirkung

Denn erst die Umsetzung zeigt, welche Potenziale tatsächlich realisiert werden.

Ergebnis:
Klare Umsetzungspakete, definierte Verantwortlichkeiten und ein regelmäßiges Tracking von Maßnahmen und wirtschaftlicher Wirkung – mit aktivem Gegensteuern, wenn technische oder organisatorische Hindernisse auftreten.

Mehr dazu: Umsetzung in Wertanalyseprojekten

Sie möchten prüfen, wie ein solches Vorgehen auf Ihr Produkt angewendet werden könnte?

In einem persönlichen Gespräch können wir Ihre Ausgangssituation, mögliche Projektziele, verfügbare Daten und die Zusammensetzung eines geeigneten Projektteams besprechen. Dabei lässt sich auch klären, ob direkt ein Wertanalyseprojekt sinnvoll ist oder zunächst eine Projekt-Potenzialanalyse vorgeschaltet werden sollte.

Wie läuft ein Wertanalyseprojekt in der Praxis ab?

Im Video erläutert Dr.-Ing. Jörg Marchthaler anhand eines konkreten Wertanalyseprojekts, wie ein Value-Engineering-Projekt aufgebaut werden kann, welche Projektphasen durchlaufen werden und wie ein interdisziplinäres Team methodisch von der Analyse bis zu umsetzbaren Lösungen geführt wird.

Sie erhalten damit nicht nur einen Einblick in die Methodik, sondern auch einen Eindruck davon, wie Dr.-Ing. Jörg Marchthaler Wertanalyseprojekte moderiert und Projektteams durch den strukturierten Prozess führt.

Projektarbeit bedeutet mehr als Workshopmoderation

Unsere Wertanalyseprojekte bestehen nicht aus einzelnen, voneinander unabhängigen Workshops.

Die Projektsitzungen bilden vielmehr den gemeinsamen Rahmen, in dem Ergebnisse zusammengeführt, Entscheidungen getroffen und die nächsten Arbeitsschritte definiert werden.

Zwischen den Sitzungen werden konkrete Arbeitspakete durch die zuständigen Fachbereiche bearbeitet.

Beispielsweise werden:

  • Kosten detailliert untersucht
  • technische Varianten geprüft
  • Lieferanten angesprochen
  • Berechnungen durchgeführt
  • Versuche vorbereitet
  • Konstruktionen konkretisiert
  • Marktinformationen ergänzt oder
  • Wirtschaftlichkeitsrechnungen erstellt

Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden in der nächsten Projektsitzung gemeinsam bewertet und bilden die Grundlage für die weiteren Entscheidungen.

Auch während der Umsetzung wird diese Arbeitsweise fortgeführt: Maßnahmen werden nachverfolgt, Ergebnisse überprüft und bei auftretenden Hindernissen gemeinsam weiterentwickelt.

Dadurch verbindet unser Vorgehen strukturierte Workshoparbeit mit der tatsächlichen technischen und wirtschaftlichen Projektarbeit im Unternehmen – von der ersten Analyse bis zur Umsetzung.

Unser Anspruch: Wert verbessern statt nur Kosten reduzieren

Wertanalyse ist für uns keine reine Kostensenkungsmethode.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Wie können die vom Kunden benötigten Funktionen mit einem wirtschaftlich optimalen Aufwand erfüllt werden?

Damit werden Kosten und Kundennutzen bewusst miteinander verbunden.

Das ermöglicht es, technische Komplexität und Overengineering zu hinterfragen, ohne pauschal Leistungen aus einem Produkt zu entfernen.

Gleichzeitig entsteht eine gemeinsame Entscheidungsbasis für Entwicklung, Einkauf, Produktion, Produktmanagement und Management.

Unser Ziel sind deshalb nicht möglichst viele Ideen oder beeindruckende Workshop-Präsentationen.

Unser Ziel sind:

technisch sinnvolle, wirtschaftlich relevante und tatsächlich umgesetzte Maßnahmen.

Wann ist ein Wertanalyse- oder Value-Engineering-Projekt sinnvoll?

Ein vollständiges Wertanalyseprojekt ist insbesondere dann interessant, wenn nicht nur einzelne Einkaufspreise oder Bauteile optimiert werden sollen, sondern Produkt, Funktionen, Kundenanforderungen und Kosten gemeinsam betrachtet werden müssen.

Typische Ausgangssituationen sind ein hoher Kosten- oder Margendruck, nicht erreichte Kostenziele, größere technische Veränderungsspielräume, eine hohe Produkt- oder Variantenkomplexität oder die Notwendigkeit, mehrere Fachbereiche gemeinsam in die Lösungsentwicklung einzubinden.

Auch bei neuen Produkten kann Value Engineering eingesetzt werden, um Kundenanforderungen, Funktionen und Zielkosten frühzeitig miteinander zu verbinden.

Wann ist zunächst ein kleinerer Ansatz sinnvoll?

Nicht jede Kostenfrage benötigt sofort ein vollständiges Wertanalyseprojekt. Geht es beispielsweise ausschließlich um einen klar abgegrenzten Einkaufspreis oder eine einzelne bereits bekannte technische Maßnahme, kann ein fokussierteres Vorgehen ausreichen.

Deshalb wird zu Beginn geklärt, welche Problemstellung tatsächlich vorliegt und welcher Projektumfang dafür angemessen ist.

Bestehen mehrere mögliche Produkte oder Projekte, kann zunächst eine Projekt-Potenzialanalyse durchgeführt werden.

Sie wissen noch nicht, welches Produkt sich für ein Wertanalyseprojekt eignet?

Genau dafür kann die Projekt-Potenzialanalyse eingesetzt werden.

Gemeinsam screenen und bewerten wir mögliche Produkte, Produktfamilien, Baugruppen oder Entwicklungsprojekte und identifizieren diejenigen Themen, bei denen ein Wertanalyse- oder Value-Management-Projekt besonders sinnvoll erscheint.

Lassen Sie uns gemeinsam das Potenzial Ihrer Projekte bewerten.

Beispiele aus realen Wertanalyse- und Value-Engineering-Projekten

Wertanalyseprojekte unterscheiden sich abhängig von Produkt, Branche, Ausgangssituation und Projektziel. Die folgenden Beispiele zeigen drei unterschiedliche Anwendungen unserer Vorgehensweise.

Dr. Thomas Jakob, Glen Dimplex Deutschland GmbH
ProjektbeispielDr. Thomas Jakob, Director Engineering & Operations

Glen Dimplex Deutschland – Kosten und Kundennutzen gemeinsam optimieren

Im Value-Engineering-Projekt wurden Wettbewerbsanalyse, Produktklinik, Funktionen-Kosten-Analyse sowie Kreativ-, Bewertungs- und Konzeptphasen miteinander verbunden.

Aus der Projektarbeit entstanden mehrere tragfähige Produktkonzepte. Bei zwei Konzepten wurden Kostensenkungspotenziale von jeweils mehr als 30 % identifiziert, gleichzeitig konnte der Kundennutzen nach Angaben des Unternehmens um bis zu 10 % verbessert werden.

Projektbeispiel Glen Dimplex ansehen

Dipl.-Ing. Werner Seitz, Motan Holding GmbH
ProjektbeispielDipl.-Ing. Werner Seitz, Head of Global Product Development

Motan – Kosten reduzieren, Funktionen integrieren und Varianten zusammenführen

Im Projekt standen Kostenreduzierung, Funktionalitätsverbesserung und die Zusammenführung bestehender Varianten im Mittelpunkt.

Das interdisziplinäre Team arbeitete unter anderem mit Kundenanforderungen, Funktionenanalyse, Funktionenkostenbetrachtung und Konzeptbildung. Nach Angaben des Unternehmens konnten die Herstellkosten abhängig von der Produktvariante um bis zu 39 % reduziert und gleichzeitig neue Funktionen integriert werden.

Projektbeispiel Motan ansehen

Olaf Schultz, thyssenkrupp Automation Engineering GmbH
ProjektbeispielOlaf Schultz, Head of Global Engineering & Controls PTS

thyssenkrupp Automation Engineering – Wertanalyse im Sondermaschinenbau

Bei thyssenkrupp Automation Engineering wurde die Wertanalyse zunächst in Pilotprojekten eingesetzt, um Herstellkosten zu reduzieren und zusätzlichen Kundennutzen zu entwickeln.

Ein Schwerpunkt lag darauf, das interdisziplinäre Team immer wieder von technischen Detaildiskussionen auf die wesentlichen Funktionen und Projektziele zurückzuführen. Das Unternehmen bewertet die Projektergebnisse positiv und plante anschließend die weitere Zusammenarbeit.

Projektbeispiel thyssenkrupp ansehen

Weitere Projektbeispiele

Value Coaching Marchthaler hat Wertanalyse-, Value-Engineering- und Value-Management-Projekte in unterschiedlichen Industrieunternehmen begleitet.

Alle Referenzen und Projektbeispiele ansehen

Welche Potenziale bestehen in Ihrem Produkt?

Die Ergebnisse anderer Projekte lassen sich nicht automatisch auf ein anderes Produkt übertragen. Welche Potenziale tatsächlich bestehen, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation ab.

In einem persönlichen Gespräch können wir gemeinsam betrachten, welche Fragestellung bei Ihnen im Mittelpunkt steht und wie ein sinnvoller erster Schritt aussehen könnte.

Unser Leistungsangebot

Ob Produktentwicklung, Produktoptimierung oder Prozessoptimierung: Wir helfen Ihnen dabei, nachhaltige Verbesserungen zu erarbeiten und umzusetzen. Wir beraten Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen und beleuchten und bewerten mit Ihnen die Dinge aus neuen Perspektiven.

Unsere Leistungen im Einzelnen: Produktkosten systematisch senken · Kostensenkungsprojekt und Kostensenkungsworkshop · Projekt-Potenzialanalyse

Im Detail bieten wir Ihnen:

  • Erarbeiten einer Einführungsstrategie der jeweiligen Methode für Ihr Unternehmen.
  • Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter und Management.
  • Initiierung, Organisation und Durchführung eines Pilotprojekts.
  • Planung und Durchführung Ihrer Wertanalyse Projekte bei Ihnen vor Ort.
  • Kontrolle und Reflexion von Maßnahmen.
  • Mitarbeitercoaching während des Projektes.
  • Durchführung von Moderatorenqualifizierungen.
  • Coaching der ausgebildeten Moderatoren in Folgeprojekten.

Wir haben Spezialisten für:

  • Wertanalyse
  • Value Management
  • Agile Wertanalyse
  • Agile Produktentwicklung

Gerne zeigen wir Ihnen in einem Vorgespräch, wie wir gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Vorteile für Ihr Unternehmen erarbeiten können.

Melden Sie sich einfach per Email oder Telefon. Besprechen Sie mit uns Ihre Wünsche und Vorstellungen. 
Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Email.

Sie möchten sich zunächst weiter informieren?

Webinar: Wertanalyse und Vorgehensweise ausführlich kennenlernen

Webinar-Aufzeichnung Wertanalyse

Sie möchten vor einem persönlichen Gespräch tiefer in die Methodik einsteigen? In der kostenlosen Aufzeichnung unseres rund einstündigen Webinars stellt Dr.-Ing. Jörg Marchthaler Value Coaching vor und erläutert Erfolgsfaktoren der Wertanalyse, eingesetzte Methoden, deren Zusammenspiel sowie Möglichkeiten zur Einführung im Unternehmen.

Kostenloses Webinar ansehen

Kostenlose Checkliste für Entwicklungs- und Kostensenkungsprojekte

Illustration einer Funktionen-Kosten-Matrix mit sinkendem Kostenverlauf – Checkliste für Entwicklungs- und Kostensenkungsprojekte

Mit unserer kostenlosen Checkliste können Sie prüfen, wie systematisch Produktentwicklung und Kostensenkungsprojekte in Ihrem Unternehmen bereits aufgebaut sind.

Kostenlose Checkliste herunterladen

Porträtfoto von Dr.-Ing. Jörg Marchthaler

Ihr Ansprechpartner für Wertanalyse- und Value-Engineering-Projekte

Dr.-Ing. Jörg Marchthaler begleitet Industrieunternehmen bei Wertanalyse-, Value-Engineering- und Value-Management-Projekten und moderiert interdisziplinäre Projektteams von der Analyse bis zur Entwicklung und Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Weitere Informationen zu beruflichem Hintergrund, Funktionen, Publikationen und fachlichen Schwerpunkten finden Sie im ausführlichen Expertenprofil.

Profil von Dr.-Ing. Jörg Marchthaler ansehen

Häufige Fragen zur Wertanalyse-Beratung

Wie beginnt ein Wertanalyseprojekt?

Zu Beginn werden Ausgangssituation, Projektziel, Untersuchungsumfang, relevante Stakeholder und verfügbare Informationen geklärt. Bestehen mehrere mögliche Projekte, kann zunächst eine Projekt-Potenzialanalyse durchgeführt werden.

Welche Fachbereiche sollten an einem Wertanalyseprojekt beteiligt sein?

Die Zusammensetzung hängt von Produkt und Aufgabenstellung ab. Häufig arbeiten insbesondere Entwicklung beziehungsweise Konstruktion, Einkauf, Produktion, Produktmanagement, Kalkulation und weitere relevante Fachbereiche gemeinsam im Projektteam.

Welche Informationen werden vor Projektbeginn benötigt?

Abhängig vom Projekt können unter anderem Kosteninformationen, technische Dokumentationen, Stückzahlen, Markt- und Wettbewerbsinformationen, Kundenanforderungen und bestehende Versuchsergebnisse benötigt werden. Welche Daten tatsächlich erforderlich sind, wird in der Projektvorbereitung gemeinsam festgelegt.

Kann Wertanalyse auch bei neuen Produkten eingesetzt werden?

Ja. Value Engineering kann bereits während der Produktentwicklung eingesetzt werden, um Kundenanforderungen, Funktionen, technische Lösungen und Zielkosten frühzeitig miteinander zu verbinden.

Geht es bei einem Wertanalyseprojekt ausschließlich um Kostensenkung?

Nein. Ziel ist nicht, Funktionen pauschal zu reduzieren. Kundenanforderungen, benötigte Funktionen und Kosten werden gemeinsam betrachtet. Dadurch können sowohl Kostensenkungs- als auch Wertverbesserungs- und Produktentwicklungsansätze entstehen.

Wer moderiert das Projekt?

Die Projekte werden abhängig von Aufgabenstellung und Umfang durch Value Coaching begleitet und moderiert. Dr.-Ing. Jörg Marchthaler übernimmt dabei insbesondere die methodische Projektführung und Moderation interdisziplinärer Teams.

Begleitet Value Coaching auch die Umsetzung?

Die Projektarbeit kann über die Analyse- und Konzeptphase hinaus bis in die Umsetzung fortgeführt werden. Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und wirtschaftliche Wirkung können dabei regelmäßig überprüft und bei auftretenden Hindernissen gemeinsam weiterentwickelt werden.

Wann lohnt sich ein Wertanalyseprojekt?

Ein Wertanalyseprojekt kann besonders sinnvoll sein, wenn Produkt- oder Herstellkosten zu hoch sind, Kostenziele nicht erreicht werden oder technische Komplexität und Variantenvielfalt zunehmen. Vor dem Projekt sollte geprüft werden, wie groß Handlungsdruck, Potenzial und Veränderungsspielraum tatsächlich sind.

Wie lange dauert ein Wertanalyseprojekt?

Eine allgemeingültige Dauer gibt es nicht. Sie hängt von Produktkomplexität, Projektumfang, Datenlage und notwendiger technischer Ausarbeitung ab. Die gemeinsamen Workshops sind nur ein Teil des Gesamtprojekts.

Was passiert nach dem Workshop?

Aus priorisierten Ideen werden konkrete Konzepte und Maßnahmen. Verantwortlichkeiten, technische Aufgaben und Termine werden definiert und die Umsetzung in Reviews weiterverfolgt.

Wann ist ein externer Moderator sinnvoll?

Externe Moderation kann insbesondere bei Pilotprojekten, bereichsübergreifenden Zielkonflikten oder noch geringer interner Methodenkompetenz hilfreich sein.

Weiterführend: Alle häufigen Fragen zu Wertanalyse und Value Engineering

Lassen Sie uns über Ihre Aufgabenstellung sprechen

Sie möchten Produkt- oder Herstellkosten reduzieren, ein bestehendes Produkt weiterentwickeln oder zunächst herausfinden, welche Projekte das größte Optimierungspotenzial besitzen?

In einem persönlichen Erstgespräch besprechen wir Ihre Ausgangssituation und klären, welcher nächste Schritt für Ihre Aufgabenstellung sinnvoll sein kann.

Persönlichen Telefontermin vereinbaren Per E-Mail Kontakt aufnehmen

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.